Umbau & Modernisierung

Der technische Fortschritt erfordert häufig neue Konzepte zur technischen Gebäudeausrüstung.
Die Entwicklung schreitet im Zuge der Mikroprozessoren rasant schnell voran. Technische Anlagen, die vor ca. 10 Jahren noch dem technischen Stand entsprachen, können zum jetzigen Zeitpunkt zu sehr hohen Betriebskosten führen und sich zu Ressourcenkillern entwickelt haben.
Es sind vielfach technische und konzeptionelle Verbesserungen möglich, die einen wirtschaftlicheren Betrieb ermöglichen. Verschiedene technische Innovationen ermöglichen es, vorhandene Anlagen mit wenig Aufwand energietechnisch und ökonomisch umzurüsten oder aufzubauen.
Üppig dimensionierte Anlagenkomponenten, (Heizkessel, Pumpen, Regelventile) führen zu hohen Betriebs-, Wartungs- und Reparaturaufwendungen. Die Stromaufnahme von veralteten Ventilatoren ist aufgrund ihres niedrigen Wirkungsgrades gemessen an modernen freilaufenden Ventilatoren übermäßig hoch.
Fixe Außenluftraten bei Klimaanlagen führen zu hohen Heiz- und Kühlenergiekosten.
Analoge Regelungstechnik läßt vielfach eine übergreifende Verknüpfung regelungstechnischer Strategien nicht zu. Optimierungen der gebäudetechnischen Anlagen sind mit dieser veralteten Technik kaum bis gar nicht möglich.
Moderne Antriebstechnik ermöglicht bei Pumpen und Ventilatoren ein drehzahlvariables Regelverhalten bei wirtschaftlichem Investitionsvolumen. Der Einsatz von modernem Gebäudemanagement erhöht den Behaglichkeitskomfort bei gleichzeitiger Minimierung der Betriebskosten durch elektrische Lastspitzenüberwachung.
Wasserversorger begrüßen den Einsatz von Versickerungstechnik (LWG NRW §25)und Grauwassernutzung. Denn hierdurch können geplante Kläranlagen in ihrer Betriebskapazität und Investitonsvolumen vermindert und Trinkwasserressourcen geschont werden.

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